Rund um die Pfarrei

Ein herzliches Grüß Gott in der Pfarrei St. Peter und Paul Oberelchingen sagt Ihnen Ihr Pfarrer Sebastian Nößner

WEIHNACHTEN UNTER CORONA BEGINGUNGEN FORDERT UNS ALLE HERAUS. BITTE SCHAUEN SIE AUF DIE SEITE AKTUELLES FÜR NÄHERE INFORMATIONEN

WORT IN DIE WOCHE

„Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht“ heißt es in einem bekannten Kirchenlied. Das wichtigste Symbol, welches wir mit dem Advent, verbinden, ist das Licht. Das Licht der Kerzen auf dem Adventskranz: ein lebendiges, warmes Licht, langsam zunehmend von der ersten bis zur vierten Woche scheint der Adventskranz immer heller, bis sein Licht schließlich einmündet in das Lichtermeer des Christbaumes.

Das lässt kaum jemanden unberührt. In einer Welt der Dunkelheit und Kälte, der Ängste und Gefühlslosigkeiten wird uns ein Licht geschenkt, das Hoffnung und Wärme bringt. „Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt“, so werden wir es im Evangelium an ersten Weihnachtstag hören. „Das wahre Licht“, nicht trügerisches Licht, welches uns verwirrt, keine Neonreklame, kein Blendwerk. Auch kein falscher Budenzauber, davor bewahren uns schon die derzeitigen Einschränkungen.

Jesus sagt: „Ich bin das Licht der Welt, wer zu mir kommt, wird nicht im Finstern umhergehen, sondern das Licht des Lebens haben“. Wir alle brauchen das Licht des Lebens. Wir brauchen den, der unsere Finsternis erleuchtet. Besonders jetzt in Zeiten von Corona spüren wir: die Welt ist finster; voller Unruhe, voller Unsicherheiten; der Sorge um Arbeitsplätze, um die Gesundheit von Familie und Freunden.

Im Advent beginnt traditionell das Kirchenjahr, welches seinen Höhepunkt an Ostern findet. Auch in der Osternacht beginnen wir den Gottesdienst in der dunklen Kirche. Die Osterkerze erleuchtet die dunkle Kirche, dreimal hören wir „Lumen Christi“ (Christus, das Licht). Ohne Weihnachten, das Fest der Geburt Jesu Christi, hätte es keinen Tod Jesu am Karfreitag und keine Auferstehung am Osterfest geben können. Diese Auferstehung Jesu überwindet den Tod, sie kann den Schrecken des irdischen Todes nehmen.

Aus der Dunkelheit nähern wir uns dem Licht! Was auf den ersten Blick ein Widerspruch zu sein scheint, ist in Wirklichkeit das zentrale Zeichen christlicher Hoffnung. Je dunkler es in einem Menschen wird, umso stärker strahlt für ihn das göttliche Licht. Unser christlicher Glaube lebt von der Hoffnung, dass Christus, die Mensch gewordene Liebe Gottes, das bleibende und das kommende Licht ist. Ihm, unserem Licht, dürfen wir uns auch mit unseren Dunkelheiten anvertrauen.

 

Pfarrgemeinderat

1. Vorsitzender: Herr Thomas Benz
2. Vorsitzende: Frau Heidi Hansmann
Schriftführerinnen: Fr. Jutta Schneid und Frau Monika Schmid
Carmen Beer-Hänsel
Thomas Benz
Silke Dejua
Heidi Hansmann
Alexandra Henriot
Roman Heiler
Evelyn Maucher
Engelbert Schlipf
Veronika Schmid
Monika Schmid
Jutta Schneid

Kirchenverwaltung

Stefan Hampel
Daniel Huber
Matthias Kreß
Maria Knecht
Kirchenpflegerin: Katharina Dehm
Kindergartenverwalterinnen: Christina Theinert und Margit Huber